Schwester Grimm Tag 03.08.26
Liebes Tagebuch,
geweckt vom rhythmischen Aufeinanderschlagen zweier Topfdeckel, sprangen wir voller Vorfreude auf den ersten Mottotag aus unseren Feldbetten.
Im Mobby angekommen, ertönte schon eine uns vertraute Melodie:
„Ich nehm' dich bei der Hand,
zeig' dir das Märchenland,
wo Liebe und die Freundschaft zählt
und keinem was fehlt.“
SIMSALAGRIMM AUF DEM LAGER!!!
Lale Yoyo (Kevin) und Lale Crocy (Nele) wirbelten um uns herum und die Stimmung kochte hoch. Plötzlich stürmte Schwester Grimm (Clea) völlig aufgelöst aus der Küche.
Der böse Bruder Grimm hatte ihr Märchenbuch gestohlen, und mit ihm waren alle Märchen verschwunden! Weil Schwester Grimm mit ihrem Nebenjob in der Lagerküche alle Hände voll zu tun hatte, brauchte sie dringend Unterstützung. Crocy und Yoyo konnten ihr nicht helfen, denn sie waren nur auf der Durchreise. Also lag es an uns, den Fall zu lösen.
Nachdem wir in Windeseile unsere Müslischüsseln sauber geschrubbt hatten, starteten wir in den Stationslauf. Der Märchenparcour, ein Fairy-Tale-Quiz, der Zaubertrank, die große Märchensuche und eine Sketch-Station warteten auf uns. Wir gaben alles und ließen nichts unversucht, um dem bösen Bruder auf die Schliche zu kommen.
Zur Stärkung gab es anschließend leckere, gefüllte Wraps - genau das Richtige, bevor die Ermittlungen weitergingen. Bei strahlendem Sonnenschein durfte aber zuerst eine Abkühlung nicht fehlen. Also ging es für uns in die Kocher, wo wir neue Energie für den Nachmittag tankten.
Frisch erholt setzten wir unsere Spurensuche fort. Wir kombinierten, rätselten und verfolgten jede noch so kleine Spur. Schließlich stand der Täter fest: Vincent Kroll war der Übeltäter! Doch unsere Erleichterung hielt nur kurz an. Als wir das Märchenbuch öffneten, erwartete uns eine böse Überraschung - alle Seiten waren leer.
Jetzt steht fest: In den nächsten Tagen müssen wir die verschwundenen Märchen Stück für Stück wieder einfangen. Das wird keine leichte Aufgabe, aber wir sind bereit!
Zum Glück hatte Schwester Grimm zum Abschluss noch eine Überraschung für uns. Der stadtbekannte Gaukler Mager veranstaltete einen seiner legendären Bingo-Abende. Die Kugeln wirbelten durch die Trommel, immer wieder hallte ein lautes „BINGO!“ durch das Mobby und es gab jede Menge Gewinne abzustauben.
Mit gut gefüllten Taschen machten wir uns schließlich ans Zähneputzen. Kurz darauf fielen wir zufrieden in unsere Feldbetten. Morgen wartet schon das nächste Abenteuer auf uns: die Zweitageswanderung. Wir sind gespannt, wohin sie uns führen wird…